Sicher sitzen im Garten: Erfahren Sie, welche Gartenmöbel wirklich 150 kg oder 200 kg tragen. Tipps zu Material, Maßen und Top-Marken für XXL-Komfort.

Das Wichtigste in Kürze

  • Belastbarkeit: Achten Sie auf die Differenz zwischen statischer und dynamischer Last. XXL-Modelle tragen oft 150 kg bis 200 kg.
  • Sitzmaße: Eine Breite von 55 bis 60 cm verhindert das Einengen. Eine Sitzhöhe ab 48 cm erleichtert das Aufstehen deutlich.
  • Material: Edelstahl und verstärktes Aluminium bieten die höchste Stabilität.
  • Gelenke: Metallverbindungen oder glasfaserverstärkter Kunststoff sind Standard-Plastik vorzuziehen.
  • Polster: Nutzen Sie Auflagen mit mindestens 8 cm Dicke und hohem Raumgewicht, um Druckstellen zu vermeiden.

Ein warmer Sommertag lädt dazu ein, die Zeit im Garten zu verbringen. Doch für viele schwere Menschen ist das Hinsetzen mit einer gewissen Unsicherheit verbunden. Hält das Material? Wie sicher steht der Stuhl auf dem Rasen? Standardmöbel aus dem Baumarkt sind oft nur für ein Gewicht von 100 kg oder 120 kg ausgelegt. Wer mehr wiegt oder sehr groß ist, benötigt Möbel, die jenseits dieser Normen konstruiert wurden. Dabei geht es nicht allein um das Gewicht, das auf der Sitzfläche lastet. Es geht um Sicherheit, Ergonomie und die langfristige Haltbarkeit der Konstruktion.

Gartenstühle für Schwergewichte

Hier findet ihr Stühle, die ihr an euren Gartentisch stellen könnt. Manche lassen sich stapeln, bei anderen die Rückenlehne verstellen. Sie sind aus den verschiedensten Materialien gefertigt und tragen alle weit mehr als 120 kg. Die meisten haben der Gartenstühle haben eine Tragfähigkeit von 150 kg, einige sind noch belastbarer-

 

Gartenliegen für Schwergewichte

Einfach nur in der Sonne liegen und an nichts denken. Das könnt ihr mit diesen Gartenliegen. Sie lassen sich mehrfach verstellen – von absolut flach bis zu aufgeklappter Rückenlehne, wenn ihr etwas lesen wollt. Und das Beste: Selbst Schwergewichte ab 120 Kilogramm können darauf liegen, ohne ständig Angst haben zu müssen, dass etwas zusammenbricht. Manche sind sogar noch belastbarer und halten ein Höchstgewicht von 150 Kilogramm oder mehr aus.

Relaxsessel für Schwergewichte

Die Relaxsessel sind so ein Mittelding zwischen Stuhl und Liege. Ihr könnt darauf wunderbar dösen, die Sessel aber auch an einen Gartentisch stellen. Alle hier vorgestellten Relaxsessel eignen sich natürlich für XXL-Männer (und natürlich auch XXL-Frauen). Sie tragen mindestens 120 kg, manche auch 150 kg oder gar 200 kg.

Campingstühle für Schwergewichte

Mit den Campingstühlen könnt ihr auf große Reise oder zum Angeln gehen oder sie einfach mit ins Schwimmbad nehmen. Sie sind leicht und lassen sich zusammenklappen. Dennoch sind sie stabil genug, auch schwerere Männer und Frauen zu tragen. Sie tragen 150 kg oder 200 kg,

Die Physik des Sitzens: Statische versus dynamische Last

Wenn Sie die Produktbeschreibung eines Gartenstuhls lesen, finden Sie dort meist eine Angabe zur maximalen Belastung. Diese Zahl bezieht sich fast immer auf die statische Last. Das bedeutet: Eine Person setzt sich sehr vorsichtig hin und verharrt ruhig in dieser Position. In der Realität sieht das jedoch anders aus. Wir lassen uns in den Sessel fallen, wir lachen und werfen den Oberkörper zurück oder verlagern das Gewicht ruckartig.

In diesen Momenten entsteht eine dynamische Last. Ein Mensch, der 130 kg wiegt, kann beim schnellen Hinsetzen kurzzeitig Kräfte freisetzen, die weit über seinem eigentlichen Gewicht liegen. Ein Stuhl, der gerade so für 120 kg zertifiziert ist, gerät hier schnell an seine Belastungsgrenze. Die Gelenke verbiegen sich oder das Material ermüdet vorzeitig.

Seriöse Hersteller von XXL-Gartenmöbeln kalkulieren diese Reserven ein. Sie verstärken die Rahmen und Gelenke so, dass sie auch diese kurzen Lastspitzen sicher abfangen. Achten Sie beim Kauf also darauf, dass die angegebene Tragkraft deutlich über Ihrem eigentlichen Körpergewicht liegt. Ein Puffer von etwa 20% bietet hier zusätzliche Sicherheit.

Maße für echte Entspannung: Breite und Höhe

Ein stabiler Stuhl ist wertlos, wenn er zu eng ist. Für kräftige Menschen sind zwei Maße besonders wichtig: die Sitzbreite und die Sitzhöhe.

Die Sitzbreite

Herkömmliche Gartenstühle haben meist eine Sitzbreite von 45 bis 50 cm. Für viele Nutzer ist das zu schmal. Die Armlehnen drücken dann gegen die Oberschenkel oder die Hüfte. Das ist nicht nur unbequem, sondern behindert auch die Durchblutung. XXL-Modelle bieten hier deutlich mehr Platz. Sie verfügen über Breiten von 55 bis 60 cm. Diese zusätzlichen Zentimeter sorgen dafür, dass Sie frei sitzen und die Armlehnen ihren eigentlichen Zweck erfüllen können, ohne Sie einzuengen.

Die Sitzhöhe

Besonders für große Menschen ist die Sitzhöhe entscheidend. Wenn die Sitzfläche zu niedrig ist, ragen die Knie weit über die Hüfte hinaus. Das belastet die Gelenke und macht das Aufstehen zur Kraftanstrengung. Eine ideale Sitzhöhe für große Personen liegt zwischen 48 und 52 cm. Je höher die Sitzfläche ist, desto natürlicher bleibt der Winkel der Beine. Das erleichtert das Aufstehen massiv und schont den Rücken.

Der Materialcheck: Was hält der Belastung stand?

Die Wahl des richtigen Materials entscheidet darüber, ob Ihr Gartenmöbel eine Saison hält oder ein Jahrzehnt.

  • Aluminium: Es ist das beliebteste Material für Gartenmöbel, da es leicht und rostfrei ist. Für sehr schwere Menschen ist Standard-Aluminium jedoch oft zu weich. Suchen Sie gezielt nach verstärktem oder dickwandigem Aluminium. Diese Profile sind im Inneren oft zusätzlich verstrebt und verformen sich auch unter hoher Last nicht.
  • Edelstahl: Edelstahl ist die Königsklasse in Sachen Stabilität. Das Material ist extrem verwindungssteif. Es verzieht sich selbst bei massiver Belastung praktisch nicht. Edelstahlmöbel sind zwar schwerer und teurer, bieten aber die höchste Sicherheit gegen Materialbruch.
  • Teakholz: Dieses Naturmaterial ist sehr dicht und schwer. Massives Teakholz bietet eine hervorragende natürliche Stabilität. Wichtig ist hier jedoch die Pflege. Wenn das Holz austrocknet, können sich Risse bilden, die die Tragfähigkeit mindern. Mit regelmäßiger Ölung bleibt die Struktur zäh und belastbar.
  • Outdoor-Gewebe: Bezüge aus Textilene oder Batyline tragen das Hauptgewicht. Diese Gewebe müssen extrem reißfest sein. Billige Stoffe leiern mit der Zeit aus. Dann entsteht eine Art Hängematten-Effekt, bei dem man tiefer sinkt und schließlich auf dem Rahmen aufsitzt. Hochwertige Marken verwenden Gewebe, die auch bei 150 kg Spannung formstabil bleiben.

Spezialisten am Markt: Diese Marken bauen für XXL

Einige Hersteller haben den Bedarf für belastbare Möbel erkannt. Sie bieten Modelle an, die weit über den Standard hinausgehen.

Westfield: Sicherheit bis 200 kg

Das Unternehmen Westfield gilt als Spezialist für extrem hohe Lasten. Besonders das Modell „Performance Advancer XL“ setzt Maßstäbe. Es ist einer der wenigen Klappsessel auf dem Markt, der offiziell für eine Belastung von bis zu 200 kg zertifiziert ist. Er kombiniert einen verstärkten Aluminiumrahmen mit einer überdurchschnittlichen Sitzbreite. Das macht ihn zur ersten Wahl für Menschen, die maximale Sicherheit suchen.

Lafuma: Ergonomie für große Personen

Die französische Marke Lafuma ist für ihre Relaxsessel weltbekannt. In der „XL“-Variante, wie etwa beim Modell „Evolution BE Comfort XL“, zeigt sich die Expertise für große Nutzer. Diese Sessel verzichten auf Querstreben im Kopf- und Fußbereich. Das ist ein entscheidender Vorteil. Bei vielen Standardliegen drücken die Füße auf das Metallrohr, wenn man groß ist. Bei Lafuma gibt es diese Hindernisse nicht. Zudem ist die Liegeposition stufenlos verstellbar, was eine optimale Entlastung der Wirbelsäule ermöglicht.

Kettler und Sieger: Stabilität aus Deutschland

Kettler nutzt für seine XXL-Serien wie „Ocean Skid“ massivere Profile als im Standardbereich. Die Möbel sind oft für 150 kg ausgelegt und bieten hohe Rückenlehnen, die auch den Nackenbereich großer Menschen stützen. Ähnlich robust agiert die Marke Sieger. Hier stehen vor allem die massiven Klappgelenke im Fokus. Sieger setzt oft auf Profile aus Stahlrohr oder Aluminium, die eine sehr hohe Standfestigkeit aufweisen.

Marktübersicht: Belastbarkeit bekannter Modelle

Typ Modell Max. Belastung Besonderheit
Gartenstuhl Westfield Performance Advancer XL 200 kg Breiteste Sitzfläche, extrem stabil
Relaxsessel Lafuma Futura / Evolution XL 150 kg Keine störenden Querstreben
Gartenstuhl Kettler Avance / Ego 150 kg Ergonomische Armlehnen
Gartenliege Crespo Dreibeinliege XXL 150 kg Hohe Sitzhöhe (45 cm), 205 cm lang
Relaxsessel Sungörl Oasi Alu Superior XL 140 kg Sehr hohe Sitzposition (53 cm)

Die Schwachstelle: Gelenke und Scharniere

Oft ist nicht das Rohr des Stuhls das Problem, sondern die Verbindungsteile. Viele billige Gartenmöbel nutzen einfache Kunststoffgelenke. Diese spröden unter UV-Strahlung mit der Zeit aus. Bei hoher Belastung können sie dann plötzlich reißen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Gelenke aus Metall oder aus glasfaserverstärktem Kunststoff bestehen. Ein Blick unter die Sitzfläche lohnt sich: Sind die Scharniere verschraubt oder nur genietet? Verschraubungen aus Edelstahl sind in der Regel langlebiger und stabiler.

Polsterung: Den Druck richtig managen

Wer mehr wiegt, übt einen höheren punktuellen Druck auf die Polsterung aus. Eine dünne Auflage von 3 cm Dicke wird innerhalb weniger Minuten flachgedrückt. Das Ergebnis: Man spürt die harte Unterkonstruktion. Das ist nicht nur unbequem, sondern führt auch schnell zu Verspannungen.

Investieren Sie in hochwertige Auflagen mit einer Dicke von mindestens 8 cm. Entscheidend ist hier das sogenannte Raumgewicht des Schaumstoffs. Ein hohes Raumgewicht bedeutet, dass mehr Material auf weniger Raum verarbeitet wurde. Solche Polster sind formstabil und bieten einen echten Gegendruck. Sie verteilen das Gewicht gleichmäßig und verhindern, dass Sie das Gestell durch das Polster spüren.

Detaillierte Betrachtung der Kategorien

Je nach Einsatzzweck variieren die Anforderungen an die Stabilität und die Bauweise der Möbel.

Gartenstühle und Klappsessel

Bei klassischen Stühlen ist die Steifigkeit des Rahmens das wichtigste Kriterium. Verstärkte Gelenke verhindern, dass der Stuhl unter Last „arbeitet“ oder seitlich schwankt. Modelle wie der „Westfield Performance Advancer XL“ gehen hier voran. Sie bieten nicht nur eine hohe Belastbarkeit von bis zu 200 kg, sondern auch eine sehr hohe Rückenlehne. Das ist wichtig, damit auch der Schulterbereich großer Menschen vollflächig gestützt wird. Wer lieber feststehende Stühle mag, sollte zu Edelstahl-Sesseln greifen, etwa zur Serie „Cardiff“ von Stern. Edelstahl ist von Natur aus stabiler als Aluminium und verformt sich unter Last nicht.

Relaxsessel für maximale Entspannung

Relaxsessel, oft „Zero-Gravity“-Stühle genannt, bringen den Körper in eine Position, in der die Beine etwas höher als das Herz liegen. Das entlastet das Herz-Kreislauf-System effektiv. Da man sich in diesen Sesseln komplett zurücklehnt, wirken enorme Kräfte auf die Gelenke und die Arretierung. XXL-Modelle verfügen über verstärkte Feststellmechanismen, die auch bei 150 kg Belastung nicht durchrutschen.

Der „Sungörl Oasi Alu Superior XL“ ist hier besonders hervorzuheben. Seine Sitzhöhe von ca. 53 cm ist ideal für Menschen mit Knieproblemen. Das Hinsetzen und Aufstehen gelingt hier fast ohne Kraftaufwand. Zudem verzichten hochwertige XL-Relaxsessel oft auf Querstreben im Fußbereich, damit auch bei großen Menschen nichts drückt.

Gartenliegen zum Sonnenbaden

Bei Liegen ist oft die Länge das Hauptproblem. Viele Standardliegen messen nur 180 cm oder 190 cm. Große Menschen müssen dann entweder die Beine anziehen oder die Füße hängen über das Ende hinaus. Die „Crespo Dreibeinliege XXL“ bietet mit einer Länge von 205 cm genug Platz für fast jede Körpergröße.

Zudem ist der Rahmen bei solchen Modellen oft aus einem speziellen Ovalrohr gefertigt. Ein Ovalrohr verteilt vertikale Lasten besser als ein Rundrohr gleicher Stärke. Auch die „Kettler Tampa Bäderliege“ ist eine Empfehlung wert. Sie ist massiv gebaut, sehr kippsicher und durch die hohe Liegeposition von fast 50 cm extrem komfortabel beim Ein- und Aussteigen.

Campingstühle: Mobilität ohne Kompromisse

Campingstühle für Schwergewichte stehen vor einer besonderen Herausforderung: Sie müssen leicht und transportabel sein, aber gleichzeitig enorme Lasten tragen. Hier unterscheiden wir zwei Bauformen:

  • Klappstühle (U-Rahmen): Diese lassen sich flach zusammenlegen. Sie sind meist stabiler, da der Rahmen aus durchgehenden Rohren besteht. Der „Westfield Performance Advancer“ ist hier der König der Klasse. Mit 200 kg Tragkraft bietet er die Sicherheit eines festen Gartenstuhls im mobilen Format.
  • Faltstühle (Spider-Design): Diese lassen sich wie ein Regenschirm kompakt zusammenfalten. Für schwere Menschen sind sie oft problematisch, da die Sitzfläche konstruktionsbedingt an den Seiten „einsackt“ und die Oberschenkel einschnürt. Spezialisierte XXL-Faltstühle wie der „Outwell Catamarca XL“ lösen dies durch einen breiteren Rahmen und zusätzliche Verstärkungen an den Kreuzungspunkten der Beine.

Ein oft unterschätztes Detail beim Camping sind die Standfüße. Schwere Menschen sinken auf weichem Campingboden oder Rasen mit schmalen Stuhlbeinen sofort ein. Achten Sie auf Modelle mit sogenannten „Mudfeet“ (Schlammfüßen). Das sind breite Teller am Ende der Beine, die das Gewicht auf eine größere Fläche verteilen. Das verhindert das Einsinken und schützt den Stuhl vor einseitiger Belastung und Verbiegen.

Langlebigkeit durch Pflege und Kontrolle

Ein stabiler Stuhl bleibt nur stabil, wenn er gepflegt wird. Überprüfen Sie einmal pro Saison alle Schrauben. Durch die hohe Last und die ständige Bewegung können sich Verbindungen lockern. Ein kurzer Check mit dem Inbusschlüssel erhöht die Sicherheit massiv.

Schützen Sie die Möbel zudem vor extremer Witterung. Auch wenn die Materialien als wetterfest gelten, zermürbt ständige UV-Strahlung die Fasern der Bezüge. Ein Gewebe, das durch die Sonne spröde geworden ist, kann bei einer Last von 150 kg plötzlich nachgeben. Nutzen Sie daher Abdeckhauben oder lagern Sie die Möbel bei Nichtgebrauch schattig.

Kaufberatung: Worauf Sie im Geschäft achten sollten

Wenn Sie die Möglichkeit haben, Möbel vor Ort zu testen, nutzen Sie diese. Machen Sie den „Wackeltest“: Packen Sie den Stuhl an der Rückenlehne und bewegen Sie ihn kräftig von links nach rechts. Ein instabiles Modell wird sich spürbar verwinden. Ein hochwertiges XXL-Modell hingegen wirkt wie aus einem Guss und gibt kaum nach.

Achten Sie auch auf die Standfüße. Schmale Plastikkappen sinken auf weichem Rasen schnell ein, besonders bei hohem Gewicht. Suchen Sie nach Stühlen mit sogenannten „Broadfoot“-Füßen oder Tellern, die die Last auf eine größere Fläche verteilen. Das verhindert, dass Sie im Gartenboden versinken und der Stuhl instabil wird.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Reicht ein Stuhl bis 120 kg, wenn ich genau 120 kg wiege? Davon ist abzuraten. Die Angabe bezieht sich meist auf die statische Last. Beim Hinsetzen entstehen jedoch dynamische Kräfte, die weit über 120 kg liegen können. Wählen Sie lieber ein Modell mit einer Belastbarkeit von 150 kg, um auf der sicheren Seite zu sein.

Woran erkenne ich gute XXL-Gartenmöbel online? Achten Sie auf detaillierte Angaben zur Materialstärke und zur Art der Gelenke. Seriöse Hersteller geben die maximale Tragkraft explizit an. Kundenbewertungen können zudem Hinweise darauf geben, ob das Material nach einiger Zeit ausleiert oder die Gelenke instabil werden.

Gibt es auch Tische für schwere Menschen? Bei Tischen ist das Gewicht seltener ein Problem, da man nicht auf ihnen sitzt. Wichtig ist hier jedoch die Beinfreiheit. Achten Sie auf Tische ohne störende Zargen (die Rahmen direkt unter der Tischplatte), damit Sie auch mit kräftigeren Oberschenkeln bequem darunter sitzen können.

Sind Holzmöbel stabiler als Metallmöbel? Das lässt sich pauschal nicht sagen. Ein massiver Teakholzstuhl kann sehr stabil sein, ist aber schwerer zu bewegen. Ein Sessel aus verstärktem Edelstahl ist in der Regel noch verwindungssteifer. Aluminium bietet den besten Kompromiss aus Gewicht und Stabilität, sofern die Profile dickwandig genug sind.

Wie wichtig ist die Sitzhöhe wirklich? Sie ist entscheidend für den Komfort. Eine zu niedrige Sitzhöhe zwingt Sie in eine unnatürliche Haltung und macht das Aufstehen mühsam. Besonders im Alter oder bei Knieproblemen sollte die Sitzhöhe mindestens 48 cm betragen.

 

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